| LG-Meisterschaften
für Jung und Alt
Die Sommer-
und damit Wettkampfsaison ist für die Leichtathleten vorbei,
das Wintertraining hat noch nicht begonnen. Der Herbst bietet die
ideale Zeit, Vereinsmeisterschaften bzw. LG-Meisterschaften durchzuführen.
Bei solchen internen Meisterschaften können vor allem die Kleinsten,
die teilweise noch nie einen Wettkampf bestritten haben, zeigen,
was sie über den Sommer für leichtathletische Fertigkeiten
erworben haben. Aber auch für die erfahreneren Nachwuchsathleten
besteht hier die Möglichkeit, ihre Form nochmals unter Beweis
zu stellen und eventuell fehlende Disziplinen für das Sportabzeichen
nachzuholen. Und last but not least stellen diese Meisterschaften
auch für die erwachsenen Athleten immer einen besonderen Anreiz
dar, da sie hier ohne den Druck einer großen Meisterschaft
einen Wettkampf in ihren Lieblingsdisziplinen mitmachen können.
So zeigte sich auch bei den Meisterschaften der LG östlicher
Bodenseekreis eine breites Altersspektrum von 6 bis über 60
Jahren. Erwartungsgemäß stellten die Schüler bis
11 Jahre das größte Teilnehmerfeld. Die 25 Mädchen
und 26 Jungs, die einen Dreikampf (50-m-Sprint, Weitsprung und Ballwurf)
absolvieren mussten, legten sich mächtig ins Zeug, wollte doch
möglichst jeder den Titel des LG-Meisters erringen. So kamen
auch sehr ansprechende Leistungen mit vielen persönlichen Bestleistungen
heraus.
Die LG-Meister in den einzelnen Altersklassen sind:
W 8: Hafenbrack Lena ( 9,1 sec; 2,98 m; 20,00m)
W 9: Heß Raphaela ( 9,0 sec; 2,95 m; 24,00m)
W10: König Julia ( 8,8 sec; 2,88 m; 16,00m)
W11: Wentz Annabel (8,6 sec; 3,31 m; 21,50m)
M 8: Unger Frederik (8,8 sec; 3,44 m 26,00m)
M 9: Unger Sebastian (8,2 sec; 3,60 m 26,00m)
M10: Funke Fabian (8,7 sec; 3,45 m; 28,50 m)
M11: Weber Steffen ( 8,4 sec; 4,05.m; 39,00m)
Bei den älteren Schülerinnen und Schülern (12 - 15
Jahre) war die Resonanz eher gering, was jedoch nicht zu verdenken
ist, hatten sie doch seit Mai viele Wettkämpfe auf Kreis- und
Bezirksebene bestritten. Dennoch kamen auch hier gute Leistungen
zustande, die nochmals zum Saisonende zeigten, dass der LG ÖBK-Nachwuchs
sowohl im Kreis, als auch im Bezirk und teilweise sogar in Baden-Württemberg
gut mithalten kann.
Interessant wurde es dann bei den Erwachsenen. Hier staunten die
Schüler nicht schlecht, was ihre Trainer und Abteilungsleiter
noch so drauf haben. Besonderen Beifall bekam Karl Fink, Abteilungsleiter
der Tettnanger Leichtathleten, der die Hochsprunglatte mit einem
"Wälzer" übersprang, eine Technik, die die meisten
Schüler noch nie gesehen haben. Insgesamt kann gesagt werden,
dass die diesjährige LG-Meisterschaft wieder ein Erfolg war,
ein Erlebnis für Jung und alt.
Bericht von
Änne Unger
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