Trainingscamp 2001

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camp01.JPG (179889 Byte) Trainingsgruppe mit den Betreuern Gisela Hölze, Markus Messmer, Renate Moritz u. Christian Wiggenhauser - nicht im Bild Peter Banholzer - er steht hinter der Kamera.

 

Bildergallerie
Das Trainingscamp 2002 der LG ÖBK (Bericht von Christel Veit)

Trainingslager der LG-ÖBK in Breisach vom 22.-28.3.02

Am Freitagmittag machten sich 6 Mädchen und 12 Jungen im Alter von9-14 Jahren mit ihren 5 unbedeuteten Trainern auf den Weg in den Schwarzwald, um eine Woche intensiv(?!) zu trainieren.

Um ca.18 Uhr erreichten wir unser Ziel, die Jugendherberge von Breisach. Zu unserem Schrecken waren wir im 3. Stock untergebracht, was aber mit wunderschönen Zimmern belohnt wurde. Nachdem wir gegessen hatten, (das Essen war die ganze Woche über wirklich gut) hielten wir auch die Zimmerruhe (22.30 Uhr) ungefähr ein. :-)

Nach dem Frühstück fand am Samstag die erste Trainigseinheit  im Stadion, das direkt neben der Jugendherberge war, statt. Wir trainierten 2 mal am Tag in 4 verschiedenen Gruppen. Obwohl wir vom Training total fertig waren, liefen wir trotzdem noch in die Nahe gelegende Stadt und testeten die Eiscafés.

Allgemeine Erheiterung brachten auch die Videos, die Peter am Sonntag beim Training gemacht hatte, dass wir unseren Trainern auch endlich einmal glaubten, wie blöd wir uns manchmal anstellen. :-) Nach dem Abendessen wählten wir einen Jugendvertreter. Die Entscheidung war sehr knapp, aber schließlich wurde Manuel Weber Jugendvertreter und Dominik Knöpfler sein Stellvertreter. Auch einen Schlachtruf sollten wir uns ausdenken. Es gab einige mehr oder weniger geistreiche Beiträge. Wir waren uns am Ende aber ganz sicher, denn „Macht keine Witze, wir sind spitze!" traf uns einfach am Besten. Ein nächtlicher Spaziergang nach dem Zähneputzen führte uns Mädchen ganz zufällig in das Zimmer der Jungs. Rahel und Susanne entdeckten dabei  auch die Tarnkappen, über die letztes Jahr schon viel gelacht wurde, wieder neu. Da unsere Bemühungen leise zu sein leider missglückten, wurden wir von Peter, nachdem er ein paar Photos gemacht hatte, bald wieder zurück in unserer Zimmer geschickt. Doch da waren wir anscheinend immer noch zu laut, so dass Renate im Dunkeln die Leiter hoch schleichen musste, und  uns dabei so einen Schrecken einjagte, dass wir, nachdem Christel einen halben Herzinfarkt bekommen hatte, auch endlich ruhig waren.

Am Montag hatten wir unsern „freien Tag", um den die jüngeren schon Sorgen gehabt hatten, denn unsere bösartigen Trainer wollten angeblich wandern gehen. Um 9.30 Uhr waren wir dann aber doch alle im Europapark, was für viele der Höhepunkt des Trainingslagers war. Die größte Sensation war die neu eröffnete Achterbahn, aber auch der Rest hat sich wirklich gelohnt. Als  wir um 17.30 Uhr alle müde auf Susanne, Steffen und Marvin, die von der Euromir nicht genug bekommen konnten, warteten, schaffte es Benjamin tatsächlich noch zwei Jouglierern die Show zu stehlen. Heute fielen Susanne und Christel Rahels Schminkwahn nicht zum Opfer, dafür mussten Marvin und Steffen herhalten, die danach echt süß aussahen. Da die Tarnkappen am Sonntag nicht richtig geholfen hatten, ließen wir Mädchen uns diesmal etwas beseres einfallen. Wir schickten Rahel zu den Trainern, um sie abzulenken, in der Zeit verschwanden Susanne und Christel unbemerkt im Zimmer der Jungs. Schließlich folgte uns Rahel. Wir konnten es selbst kaum glauben, doch unser „Ablenkmanöver" hatte tatsächlich funktioniert.(Vielleicht lag es auch nur daran, dass wir etwas leiser waren) Eigentlich hätte den Trainern die Stille verdächtig vorkommen müssen, doch die stellten erst am nächsten Morgen fest, dass unsere Betten leer waren. In der Nacht sorgten Rahel und Oliver für Unterhaltung, die anfiengen zu reden. Als wir gerade aufgewacht sind kam eine megawütendschauende Renate die Leiter noch uns sah so böse aus, dass wir am liebsten im Erdboden versunken wären.

Nachdem wir am Dienstag von Renate und Markus beim endlosen Aufwärmen so gequält und fertig gemacht wurden, (wir haben es aber alle überlebt) blieben wir abends im unseren und Zimmern schliefen nach ein paar Runden „Hugo" auch bald ein. Trotzdem schafften wir es am nächsten Morgen kaum aus den Betten und wären am liebsten gar nicht aufgestanden.

Nach der letzten Trainingseinheit gab es noch eine Geschicklichkeitsstaffel, bei der auch unsere Fußkranken mitmachen konnten. Abends stand ein „bunter Abend" auf dem Programm, zu dem jeder etwas vorbereiten sollte. Unter anderem kamen Rahel, Susanne und Christel in den Klamotten der Jungs mit Annabel, Carolin und Theresa, die davor aufgestylt wurden. Die Lachnummern des Tages waren aber unsere Trainer, die auf ein Lied Playback singen und tanzen mussten, und uns eine Sonderausgabe von „Dings da" aufführten, mit Moderator Peter und den 3-4 jährigen Kleinkindern Gisela, Renate, Christian und Markus. Auch der Osterhase suchte uns kurz und jeder bekam eine süße, gelbe Quietscheente. Zum Schluss führten die Trainer noch ein selbst gedichtetes Lied von den „23 Leichtathleten" auf. Nachdem wir Mädchen um 0.30 Uhr wieder einmal von Peter aus dem Jungenzimmer geschmissen worden sind, besuchte uns Matze noch. Plötzlich kam ein Marvin -suchender Peter in das Mädchenzimmer. Er wurde von Rahel, die von ihm „geweckt" worden war, aber so angemacht, dass er sofort wieder zum Rückzug antrat und gar deine Zeit hatten zu bemerken, dass die Trainer nicht Marvins sondern Matthias` Stimme gehört hatte. Der war aber zu müde um noch mal aufzustehen und schlief bei uns.

Am Donnerstag hieß es dann leider schon wieder Koffer packen, dass wir rechtzeitig zu Ostern zu Hause sind. Dank Giselas Doping haben alle die Woche ganz gut überstanden. Das Trainingslager war auf jeden Fall wieder ein voller Erfolg.