Trainingscamp 2003

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TRAININGSLAGER    2003    HEIDELBERG

Um uns für die kommende Saison auf Hochtouren zu bringen, verbrachten wir, ein Haufen von 26 begeisterten Leichathleten, eine trainingsreiche, aber dennoch "chillige" Woche in Heidelberg. Um 9.30Uhr fuhr unser Zug in Meckenbeuren ab und kurze Zeit später kamen wir gleichzeitig wie Peter, der mit dem Auto und unserem Gepäck vorausgefahren war, in der Jugendherberge an.
Da wir, oder besser gesagt unsere 4 Trainer Gisela, Renate, Anne und Peter, die Zeit in Heidelberg ja ausnützen wollten, fingen wir dort auch gleich mit der ersten Trainingseinheit an. Nach dem Abendessen, das wirklich zu wünschen übrig ließ (sich die Woche über aber noch gebessert hat), machten wir noch die Fußgängerzonen der Altstadt unsicher.
Zurück in der Jugendherberge blieb unsere Erkundungstour durch das Gebäude leider erfolglos - wie kann es bei einer voll ausgebuchten Jugendherberge keine Jugendlichen geben?? - und so schliefen wir abends auch relativ schnell ein.

Während die Mädels sich, nach der ersten Trainingseinheit am Sonntag, in der Sonne bräunten, zogen es die Jüngeren vor, Tischtennis zu spielen.
Nachmittags sollten wir das erste Mal mit den Heidelbergern zusammen trainieren. Dafür hatten Sven und Olly, die Trainer aus Heidelberg, einen kleinen Wettkampf vorbereitet, bei dem nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern auch Orientierungssinn und Mathe gefragt war. Denn die letzte Disziplin war, mir verbundenen Augen aus einer Schnur ein Quadrat zu bilden. Heraus kamen unter anderem ein 5-eck, Diskussionen über rechte Winkel und Wegweisungen mit dem Finger (die aufgrund der Blindheit leider nicht verstanden wurden!!).
Anschließend gab es heiße Würstchen mit verschiedenen Salaten und Kuchen. Das konnte die Jungs aber nicht lange begeistern, denn der Rasensprenger im Stadion, den übrigens sogar nachts zu hören war, lockte.
Mit großer Ausdauerkraft, nach dem anstrengenden Trainingstag, hielten neben uns auch die Trainer bis spät abends durch und überraschten uns um 12 Uhr nachts mit einer Flasche Sekt und Kuchen zu Benny's Geburtstag.

Einen Kinogutschein bekam er noch am nächsten Morgen überreicht.
Die kurze Nacht zahlte sich aber schon bei der morgendlichen Trainingseinheit aus, wo die Trainer nur verschlafene und unmotivierte Gesichter zu sehen bekamen. Zu guter Letzt war auch gerade dieser Tag einer der härtesten - 3x Training stand auf dem Programm. Die letzte Trainingseinheit war wieder mit den Heidelbergern zusammen.
Abends wurden wir von Peter über die neuen Wettkampfbestimmungen unterrichtet und es wurden Probleme besprochen, die leider nicht vorhanden waren, denn das gesamte Trainingslager war einfach super organisiert und auch das Wetter spielte diesmal mit.

Am Dienstag war es aber so warm, dass nach dem Training nur noch total verschwitzte Leichathleten in die Jugendherberge zurückkehrten.
Der Nachmittag war aber dafür trainingsfrei, denn leider waren wir schon in der Mitte der Trainingswoche angelangt. Die jüngeren machten einen Besuch im Zoo, die älteren zogen es vor, in Heidelberg einzukaufen. Gegen Abend traf man sich in der Stadt zu einer gemeinsamen Stadtführung, zu der sich auch ein paar Heidelberger blicken ließen.

Nach zwei harten Trainingseinheiten an einem noch heißeren Mittwoch wurden wir abends mit Kino belohnt.
Die älteren Mädels, die es die ganze Woche über kaum schafften pünktlich zu kommen, brauchten auch diesmal wieder eine Extrawurst und gingen nach dem Kino auf Kneipentour. Sie landeten dann in einer wirklich netten Bar. Leider nahmen sie den falschen Bus nach Hause, bis sie von jemandem freundlich darauf hingewiesen wurden, dass sie in die falsche Richtung fahren.

Dementsprechend schwer fiel den Mädels dann auch das Aufstehen am nächstem Morgen, dem letzen Trainingstag. Aber zu ihrer Verwunderung kamen die Jungs heute noch später.
Nach drei anstrengenden Trainingseinheiten und dem "Abschied nehmen" von den Heidelbergern, ließen wir das Training am Abend mit einem kleinen Wettkampf im Stadion ausklingen.
Einige hielten die Nacht wieder durch, um Kevin zum Geburtstag zu gratulieren, der am nächsten morgen auch einen Kinogutschein von den Trainern bekam.

Am Freitagmorgen hieß es dann leider schon wieder Koffer packen.
Um den Eltern bei der Erziehung zu helfen ließen sich die Trainer dieses Jahr etwas ganz besonderes einfallen. Für jedes Teil, das verloren wurde, musste man sich zu einer Hausarbeit verpflichte, mit Unterschrift auf einem Zettel, der den Eltern übergeben wurde. So kehrten alle Sachen, bis auf den Zimmerschlüssel von Renate und Gisela, wieder zu ihrem Besitzer zurück.
Am frühen Nachmittag wurden wir von den Eltern in Meckenbeuren empfangen. Und obwohl alle froh waren, wieder zu Hause zu sein, freut sich bestimmt schon jeder auf das Trainingslager 2004!!

Bericht von Christel Veit